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Historie

Wie alles begann. Aufbau der Gleise und Anlagen.

Eine bereits teilweise vorhandene Schneise im Wald wurde genutzt und erweitert.

Anfangs hatten wir weder Bagger noch Lok zum Bau zur Verfügung, aber wir machten uns trotzdem mit Hacke und Schaufel an die Arbeit.

Das größte Problem waren die Erdbewegungen, welche zu bewältigen waren und jeder der schon einmal eine Lore mit Erdaushub oder Schotter beladen hat, weiß, wovon wir schreiben.

Der gesamte Bahnhofsbereich musste durch den Verein wegen der ungewünschten Geländesituation beispielsweise um teilweise einen Meter abgetragen werden und ohne die zu diesem Zeitpunkt privat durch Vereinsmitglieder angeschafften Nutzfahrzeuge, wie Bagger, Traktor ect., wäre die Fertigstellung des ersten Teilstückes in weite Ferne gerückt.

So gingen auch dank der Technik und der überaus großen Motivation der Vereinsmitglieder die durchaus schwierigen Arbeiten zügig voran. Bereits im Mai 1998 konnten wir anlässlich des 75-jährien Bestehens der Oberweißbacher Bergbahn und nach Abnahme und Genehmigung der Betriebsaufnahme durch den Landesbevollmächtigten für Eisenbahnaufsicht (LfB), das erste Teilstück eröffnen.
Dieses Streckenstück vom Bahnhof "An der Bergbahn" zum Bahnhof "Waldschänke" befuhren wir dann mit den ersten Besuchern.

Bereits drei Jahre später konnte der zweite Streckenabschnitt vom Bahnhof "Waldschänke" zum Bahnhof "Schöne Aussicht" eröffnet werden. Auch hier war es wieder die Nivellierung der sehr schwierigen abschüssigen Geländesituation, die den Hauptteil der Arbeiten ausmachte.

Alle Arbeiten werden und wurden zum größten Teil durch die Arbeit und den Fleiß der Mitglieder realisiert. Ebenso sollte nicht unerwähnt bleiben, dass wir für den Bau auf keinerlei öffentliche Förderung zurückgreifen konnten.
Erst mit dem langsam fortschreitenden Erfolg und dem Bemühen um eine Förderung durch die sogenannten Lottomittel des Freistaates Thüringen konnten nach und nach einzelne kleine Projekte mit öffentlichen Geldern finanziert werden.

Im Jahr 2011 konnte unser Lokschuppenvorfeld um den Bau einer 6m-Drehscheibe erweitert werden. Damit können wir jetzt unabhängig vom vorhandenen Gleisdreieck einzelne Fahrzeuge der LWE "kreisen" lassen.